Deutsche Bahn kauft Arriva

Auswirkungen auf die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen

Regionalzug der Arriva Denmark in Tondern
Regionalzug der Arriva Denmark in Tondern. Foto: Marco Krings

Die Deutsche Bahn hat den Arriva-Konzern gekauft, und somit auch einige nichtbundeseigene Eisenbahnen in Deutschland (z.B. metronom, Vogtlandbahn, Ostdeutsche Eisenbahn, Prignitzer Eisenbahn) erworben. Aus kartellrechtlichen Gründen werden die deutschen Unternehmen zum Jahreswechsel 2010/2011 weiterverkauft. Damit stellt sich die Frage, wie diese Unternehmen bis zu diesem Termin zu werten sind, als bundeseigene oder nichtbundeseigene Eisenbahnen.

Aufgrund des Weiterverkaufs und der damit verbundenen Auflagen werden die bisherigen Eisenbahnunternehmen auch weiterhin als nichtbundeseigene Eisenbahnen geführt. Es bleibt somit alles beim Alten.

Einzige Ausnahme bildet die Arriva Nederlande, welche auf der Strecke 397 zwischen Leer und Gronningen fährt. Dieses niederländisches Unternehmen wird nicht weiterverkauft. Somit besteht auf dieser Strecke die unentgeltliche Beförderung nur noch, wenn dies durch das persönliche Streckenverzeichnis abgedeckt ist.

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