Begleitpersonen und Führhunde

Schwerbehinderte Menschen mit dem Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis und dem Satz „Die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson ist nachgewiesen“ auf der Vorderseite des Schwerbehindertenausweises, können eine Begleitperson und einen Hund in allen Verkehrsmittels des Nahverkehrs und Fernverkehrs kostenfrei mitnehmen.

Mitnahme einer Begleitperson

Eine Begleitperson reist in der Wagenklasse in den Zügen unentgeltlich, für die der schwerbehinderte Reisende eine Fahrkarte hat.

Bei der Mitnahme einer Begleitperson benötigt der schwerbehinderte Reisende kein Beiblatt mit Wertmarke für die unentgeltliche Beförderung, er kann auch eine normale Fahrkarte besitzen.

In Sonderzügen und -wagen ist die unentgeltliche Mitnahme der Begleitperson nicht möglich.

Mitnahme von Hunden

Zudem kann bei vorliegen des Merkzeichens „B“ im Schwerbehindertenausweis auch ein Hund kostenfrei mitgenommen werden. Die kostenfreie Mitnahme erfolgt auch, wenn man mit einer Begleitperson reist.

Eine Beschränkung der Mitnahme auf Blindenführhunde oder Behindertenbegleithunde besteht nicht, es muss kein besonders ausgebildeter Hund sein.

Sowohl Blindenhunde, als auch Begleithunde, sind von der Maulkorbpflicht in Zügen ausgenommen.

Für die Mitnahme eines Hundes wird kein Beiblatt mit Wertmarke benötigt.

Fahrten ins europäische Ausland

Bei internationalen Fahrten gilt die unentgeltliche Beförderung der Begleitperson bis zum Grenztarifpunkt (der Punkt bis zu dem innerdeutsche Fahrkarten ausgestellt werden können). Eine Anschlussfahrkarte ist daher auch nur ab dem Grenztarifpunkt notwendig. Darüber hinaus gelten die besonderen Regelungen einer kostenfreien Mitnahme der Begleitperson im Ausland.

Bei Fahrten ins Ausland werden Begleitpersonen von blinden Reisenden, Rollstuhlfahrern und schwerbehinderten Menschen bei einigen europäischen Eisenbahnunternehmen unentgeltlich befördert (weitere Informationen siehe unten).

Weitere Informationen

Quellen