Mitnahme von orthopädischen Hilfsmitteln und Rollstühlen

Hublift für Rollstühle
Hublift für Rollstühle. Foto: Marco Krings

Schwerbehinderte Reisende können orthopädische Hilfsmittel und Rollstühle kostenfrei im den Verkehrsmitteln des Nah- und Fernverkehrs mitnehmen. Eine Mitnahme kann jedoch nur durchgeführt werden, sofern im Fahrzeug entsprechen Platz ist.

Für die Nutzung des Rollstuhlstellplatzes benötigt der rollstuhlfahrende Reisende nur eine Fahrtberechtigung (Fahrkarte oder Freifahrtberechtigung mit dem Schwerbehindertenausweis) für die 2. Klasse, unabhängig davon in welcher Klasse sich der Rollstuhlstellplatz tatsächlich befindet.

Bei Eisenbahnunternehmen dürfen Rollstühle maximal den Abmessungen des internationalen Standards ISO 7193 entsprechen.

  • Länge: 1.200 mm + 50 mm für die Füße
  • Breite: 700 mm + min. 100 mm für die Hände am Rad

Bei mobilen Einstiegshilfen am Bahnsteig ist eine maximale Traglast von 250 kg (auf Anfrage 350kg) möglich. Die Plattform der Einstiegshilfe hat eine Abmessung von der Länge 1.200 mm und einer Breite von 800 mm.

Bei Vorliegen des Merkzeichens „G“ oder „aG“ kann ein in der nachfolgenden Liste aufgeführtes Hilfsmittel in den Zügen der Deutschen Bahn unentgeltlich mitgeführt werden.

  • Dreirad
  • Liegedreirad
  • langes Laufrad (> 1200 mm)
  • nicht trennbarer Fahrradrollstuhl (Handbike)

Fahrräder, Elektrofahrräder, Tandems und Roller sind keine orthopädischen Hilfsmittel und werden nicht kostenfrei befördert.

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Quellen